Geschäftsführerin

Über Sandra Gassmann

Mein Name ist Sandra Gassmann (Geschäftsführerin), und ich bin 1968 in Samedan GR geboren. Aufgewachsen bin ich in einer Grossfamilie. Als ich 11 Jahren alt war, zogen wir nach Santa Maria in das wunderschöne Münstertal GR. Zwei meiner Geschwistern haben seit Geburt eine Beeinträchtigung. Beide sind in einer Institution in der Nähe von Chur aufgewachsen. Mein älterer Bruder hat Autismus und lebt noch heute im Kanton Graubünden in einer Aussenwohngruppe speziell für Menschen mit Autismus.  Meine jüngere Schwester hat autistische Züge mit einer leichten kognitiven Beeinträchtigung. Sie wohnt seit 2010 selbständig in ihrer eigenen Wohnung im Zürcher Oberland (mehr: Erfahrungsbericht Erica)

Da ich mit meinen zwei Geschwistern und deren Beeinträchtigung aufgewachsen bin und sehr viele wunderbare, aber auch manchmal schwierige Zeiten mit ihnen erlebt habe, war es eines Tages naheliegend, dass ich eine sozialpädagogische Ausbildung erlerne (mehr dazu in meiner Berufslaufbahn). Nach der Ausbildung arbeitete ich in diversen Institutionen im Zürcher Oberland, dabei war ich praktisch in fast allen Arbeitsbereichen tätig. Meine Tätigkeit reichte von der Werkstätte zur Aussenwohngruppe bis hin ins begleitete Wohnen.


Dank meiner Schwester Erica hege ich seit Jahren den Traum, auf selbständiger Basis, eine Wohnbegleitung für Menschen mit einer Beeinträchtigung anzubieten. Im Laufe der Zeit wurde ich immer wieder mit diesem Thema konfrontiert, da die gesellschaftliche Entwicklung eher von einer stationären Begleitung zu einer ambulanten Begleitung hindeutet. Ich wurde mehrmals angefragt, ob ich nicht eine private Wohnbegleitung anbieten würde... und so geschah es. Im Jahr 2017 und 2018 habe ich zusätzlich zu meiner Schwester Erica (private Wohnbegleitung ab 2013) noch zwei weitere Wohnbegleitungen übernommen. Viele Gespräche mit meiner Familie, Freunden und Angehörigen von Menschen mit einer Beeinträchtigung gaben mir den Mut und den Kick, dieses Projekt stabain, die-wohnbegleitung auf die Beine zu stellen und daraus eine Firma zu gründen.

 

Team

Über Denise Alpiger

Wer hat schon kein Handicap?

 

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch auf eine Art und Weise auf Unterstützung angewiesen ist und etwas vom Gegenüber lernen kann. Seit mehr als 24 Jahren bin ich verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern. Aktuell konnte ich meinen Erfahrungsschatz in Pflege und Betreuung mit einer Ausbildung zur diplomierten Ernährungsberaterin erweitern. 

 

Sie nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zu begleiten, ist mir ein grosses Anliegen. Während der Wohnbegleitung tauche ich für vier Stunden in Ihr privates Umfeld und in Ihr Leben ein. Dieses Vertrauen möchte ich erwidern. 


Es macht mir grossen Spass voneinander profitieren zu können und die gemeinsamen Stunden auf gegenseitiger Augenhöhe zu verbringen. Menschen in ihrer Selbständigkeit zu unterstützen erfüllt mich. Mit gegenseitigem Vertrauen und mit einer Portion Humor kann jeder an seinen Fähigkeiten wachsen. 


Für mich ist dies eine wunderbare Lebensaufgabe.

Über Simone Läng

Ich bin Familienfrau und leidenschaftliche Mutter zweier wunderbaren erwachsenen Töchter. Mein grösstes Hobby ist mein hauseigener Gemüsegarten. Diesen zu bewirtschaften, inspiriert mich sehr, da ich Wert auf gesunde Ernährung lege. Des Weiteren bewege ich mich gerne in der Natur und besuche auch regelmässig ein Fitnessstudio. Gesundheit und Medizin interessieren mich sehr. So absolvierte ich eine Weiterbildung in schulmedizinischen Grundlagen.

Vor fast 5 Jahren begann ich als Wohnbegleiterin zu arbeiten (siehe Erfahrungsbericht). Diese Arbeit erlebe ich als sehr erfüllend. Es ist schön, Personen mit einer Beeinträchtigung in ihrem Alltag zu begleiten und zu unterstützen. Die Fortschritte mitzuerleben, gemeinsam Ziele zu erreichen und Spass zu haben, ist einfach fantastisch. Dies ist der perfekte Ausgleich zu den administrativen Arbeiten auf dem Sekretariat Pflege im Alters- und Pflegeheim Tabor in Wald.

Über Katharina Burri

Die aufsuchende agogische Arbeit lernte ich in den letzten zweieinhalb Jahren im Werkheim Uster kennen. Die Art und Weise dieser Form von Begleitung entspricht mir und möchte ich weiter vertiefen. 


Es ist mir ein Anliegen, dass auch Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung möglichst selbst bestimmt leben können und in ihrer individuellen und eigenständigen Lebensführung unterstützt und gefördert werden. 


In diesem Sinne freue ich mich, Menschen kennenzulernen, die sich für das Angebot von «stabain» entscheiden.

Über Ayesha Kunz

Ich bin Ayesha Kunz und wurde in Bangladesh geboren. Mit 3 Jahren wurde ich adoptiert und hatte das Glück in Greifensee aufzuwachsen. Den grössten Teil meiner Freizeit verbrachte ich im Cevi, der mich heute noch bereichert und in dem ich meine sozialen Fähigkeiten und mein Organisationstalent verdanke.

 

Heute bin ich selber Mutter von 3 Töchtern im Alter zwischen 18 und 23. Vor etwa acht Jahren bin ich wieder in die Berufswelt eingestiegen. Meinem Herzen entsprechend habe ich mich im sozialen Bereich engagiert, da mir meine Mitmenschen sehr am Herzen liegen. Im ersten Jahr konnte ich in der Sunnestube der Pfr. Sieber Stiftung Erfahrungen im Umgang mit Süchtigen sammeln. Danach war ich für 2 Jahre in einer Kinderkrippe als Miterzieherin tätig, bis ich nun im Meilestei vor gut 6 Jahren eine spannende Stelle in der Begleitung von Menschen mit Suchterkrankungen und psychischen Beeinträchtigungen übernahm. In den letzten Jahren habe ich mich auch Ehrenamtlich im sozialen Bereich engagiert und durfte bei Pro Infirmis für längere Zeit eine Frau begleiten und auch ein Klienten des Werkheim Uster. Gemeinsam haben wir vielen schöne Momente erlebt. Vor kurzem habe ich die Ausbildung zur begleitenden Seelsorgerin abgeschlossen, dies weil mir diese Tätigkeit sehr am Herzen liegt, da ich gerne zuhöre und auch oft ohne Worte für mein Gegenüber da sein kann.